schule3Vor der Einschulung machen die meisten Berliner Jungen und Mädchen ihre ersten Gruppenerfahrungen in Krippen und Kindertagesstätten.

Etwa 90 Prozent aller kleinen Hauptstädter besuchen nach Vollendung des dritten Lebensjahres einen Kindergarten.

Schließlich hat ja in Deutschland auch jedes Kind zwischen drei und sechs Jahren einen rechtlichen Anspruch auf mindestens einen Halbtagsplatz in einer Kita.


In Berlin sind zudem die beiden letzte Kindergartenjahre gebührenfrei, ab 2011 müssen die Eltern dann für die letzten drei Jahre vor der Einschulung nichts mehr bezahlen außer dem Mittagessen für ihre Kinder.

Aber auch die Betreuungsquote von über 40 Prozent für Kinder unter drei Jahren in Krippen oder in der Tagespflege, kann sich im Vergleich mit anderen Bundesländern sehen lassen (vgl. Bayern 16 Prozent).

Zwei Drittel aller Berliner Kitaplätze sind mittlerweile in privater Hand. Die verbliebenen kommunalen Kitas werden von fünf Eigenbetrieben des Landes Berlin verwaltet.

Da sich die Finanzierung eines Kita-Platzes aus öffentlichen Geldern und einem nach Einkommen gestaffelten Elternbeitrag zusammensetzt, wird in Berlin die Platzvergabe über ein Gutscheinverfahren abgewickelt.

Der erste Schritt zu einem Kita-Platz ist dabei immer die Anmeldung beim Jugendamt im Wohnbezirk, das auch die Kita-Gutscheine ausstellt. Der Gutschein kann bei jedem Träger, der an der Gutscheinfinanzierung teilnimmt, eingelöst werden.

Kinder können das ganze Jahr über, sollten aber spätestens zwei Monate vor Beginn der gewünschten Betreuung angemeldet werden. Von frisch Zugezogenen werden allerdings auch kurzfristigere Anmeldungen angenommen.