Sehenswerte Altstadt: Vom Marienplatz zum Hofbräuhaus

frauenkircheausblick.jpgSelbst wer nur einen Tag in München verbringt, will einige Dinge auf jeden Fall gesehen haben: das Hofbräuhaus, die Frauenkirche, das Rathaus, das Isartor und den Karlsplatz – von den Einwohnern Stachus genannt. All diese Sehenswürdigkeiten findet man im Zentrum innerhalb des Altstadtrings. Hier wurden um 1000 n. Chr. die Grundsteine Münchens gelegt. Heute ziehen hier täglich Tausende Menschen durch die Fußgängerzonen. Dabei lassen sich in der Altstadt Einkaufsbummel und Sightseeing sehr gut verbinden. So herrscht rund um den Marienplatz bei jedem Wetter reger Betrieb. Und gleich hinter dem nächsten Häuserblock am Frauenplatz ragt das Wahrzeichen der Stadt, die 92 Meter hohe Frauenkirche in den Himmel.

Zum Pflichtprogramm für jeden Neumünchner gehört zudem früher oder später ein Besuch im Hofbräuhaus. Auch wenn der Verkauf von Souvenirs und die zum Teil künstlich-bayerische Atmosphäre stark von kommerziellen Motiven geprägt sind, kann man hier Spaß haben.

Maxvorstadt: Münchens Schatzkammer

pinakothekmoderne.jpg
Pinakothek der Moderne

Wer den Englischen Garten im Südwesten verlässt, betritt die Maxvorstadt, die sich im Süden an Schwabing anschließt. Majestätisch ragen zwischen Odeonsplatz, Königsplatz und der Ludwigstraße klassizistische Prachtbauten in den Himmel. Hier, im künstlerischen und geistigen Zentrum der Stadt, kann der Neumünchner seinen Appetit auf Kunst und Kultur vollständig stillen. Ob in den drei Pinakotheken (Gemäldesammlungen), in der Glyptothek (Skulpturensammlung), im Lenbachhaus oder in der Antikensammlung – im Umkreis von einigen hundert Metern bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, wertvolle Kunstschätze zu bestaunen.

Milbertshofen: Architektonische Meisterwerke

olympiapark.jpgÜber 30 Jahre sind die Olympischen Spiele von 1972 in München inzwischen her. Und noch immer begeistert der Olympiapark in Milbertshofen Besucher aus der ganzen Welt. Hier ragt der 289,53 Meter hohe Olympiaturm in den Himmel, von dessen Aussichtsplattform in 190 Metern Höhe eine Million Besucher im Jahr einen atemberaubenden Ausblick genießen. Was man sich auch ausmalt an sportlichen oder musikalischen Attraktionen – auf dem Gelände mit dem Olympiastadion, der Olympiahalle, dem Eissportzentrum und der Schwimmhalle ist fast alles schon dagewesen. Jedes Jahr finden Konzerte, Festivals und Sportveranstaltungen statt. Auch das ehemalige Olympia-Radstadion wurde gerade in eine Veranstaltungshalle umgebaut und heißt jetzt „Event-Arena“. Auf zwei Ebenen mit insgesamt 9.000 Quadratmetern bietet die Halle 3.800 Personen Platz.

Theresienwiese: Nicht nur zum Oktoberfest ein Besuchermagnet

bavariastatue.jpgWer mit dem Zug nach München kommt, betritt mit hoher Wahrscheinlichkeit als ersten Stadtteil die Ludwigsvorstadt. Denn hier liegt der Hauptbahnhof, der wichtigste Knotenpunkt für den internationalen, nationalen und städtischen Schienenverkehr. Von hier aus fahren sieben S-Bahnen, vier U-Bahnen sowie viele Trams und Busse in alle Himmelsrichtungen.

Nymphenburg: Lustwandeln auf königlichen Wegen

nymphenburg2.jpgNymphenburg hat die Charakterzüge eines Naherholungsgebiets. Der Schlosspark Nymphenburg mit seinen Seen und dem angrenzenden Botanischen Garten reizt auch nach über 300 Jahren noch zum „Lustwandeln“ oder – wie wir heute sagen – zu ausgedehnten Spaziergängen. Anschließend kann man im Schlosscafé im Palmenhaus eine Pause einlegen.

Allianz Arena: Ausflug in den neuen Hexenkessel

allianzarena.jpgMit der Eröffnung der Allianz Arena Ende Mai 2005 haben sich der FC Bayern München und der TSV 1860 München in Fröttmaning eine gemeinsame Spielstätte gigantischen Ausmaßes gegönnt. Rund 340 Millionen Euro haben sich die beiden Vereine das neue Fußballstadion kosten lassen. Dafür spielen sie jetzt in einem Hexenkessel modernster Architektur: An Heimspieltagen leuchtet die Arena von außen in den Vereinsfarben der jeweiligen Gastgebermannschaft rot oder blau.