Nachdem die Kunststadt Düsseldorf über zwei Jahre auf eines ihrer bedeutendsten Museen, das K20 (Kunst des 20. Jahrhunderts) am Grabbeplatz, verzichten musste, präsentierte die Direktorin Marion Ackermann am 10. Juli 2010 die vollständig sanierte und erweiterte Kunstsammlung der Öffentlichkeit.
Dank des Erweiterungsbaus können die Wechselausstellungen nun in angemessenem Rahmen präsentiert werden.

Die hochkarätigen Sammlungsbestände mit Werken von Pablo Picasso über Paul Klee bis zu Joseph Beuys müssen deshalb nicht mehr wie bisher jahrelang in den Depots bleiben.
Der Neubau bietet großzügige Ausstellungsflächen und setzt die verschiedensten Kunstgattungen von traditionellen Medien wie Gemälden und Sockelskulpturen bis hin zu Fotografien, Videoprojektionen und multimedialen Rauminstallationen perfekt in Szene.

Auch der angrenzende Paul-Klee-Platz ist von der Umgestaltung betroffen: Statt auf eine eintönige Wand am Ende des Platzes, blicken Passanten nun auf ein leuchtend-farbiges Muster aus der Origami-Serie der Künstlerin Sarah Morris.
Erstes Highlight in den neuen K20-Räumlichkeiten ist übrigens die große Beuys-Ausstellung, eines der Herzstücke der Düsseldorfer Quadriennale 2010.