Neu in Düsseldorf - die Mini-Metropole

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Größte Kirmes am Rhein

Neu-Düsseldorfer werden schnell feststellen, dass die kleine Metropole am Rhein, große Dinge zu bieten hat: Umsatzstärkster Werbe- und Modestandort, Karnevalshochburg, Kulturstadt, Gartenstadt: Vom prachtvollen Einkaufsboulevard Königsallee bis zur als längste Theke der Welt bekannten Altstadt hat Düsseldorf viele Gesichter und darauf sind die Bewohner auch stolz.

Die Verbundenheit zu ihrer Stadt zeigen die Düsseldorfer nicht nur in der Karnevalszeit, sondern auch bei traditionellen Festen wie der Größten Kirmes am Rhein oder Brauchtümern wie dem Radschlägerturnier.
Alljährlich im Sommer messen sich bei diesem Turnier hunderte Kinder miteinander.

Das Straßenfest geht auf das Jahr 1288 zurück, als Düsseldorf das Stadtrecht erhielt und die Kinder „Freudendreher“ geschlagen haben sollen.
Diese Zuneigung zur Heimatstadt, die die Bewohner auch liebevoll als „Rheinmetropole“ bezeichnen, ist bis heute allgegenwärtig.

Eine Metropole ist Düsseldorf mit seinen gerade einmal 585 000 Einwohnern streng genommen nicht, doch befindet sich die Stadt immerhin inmitten von Deutschlands bevölkerungsreichster und am dichtesten besiedelter Metropolregion Rhein-Ruhr, die von etwa 10 Millionen Menschen bewohnt wird.

Und auch die Bevölkerungszahl der Landeshauptstadt selbst wächst beständig dank der für das „Metropölchen" sehr hohen Zahl von Zuzügen aus Deutschland und der ganzen Welt.

Mittlerweile hat die Stadt nun endgültig den Konkurrenten Dortmund eingeholt und liefert sich seit einigen Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel der siebtgrößten Stadt Deutschlands und gleichzeitig um das Recht, sich bevölkerungsreichste Stadt Nordrhein-Westfalens nach Köln nennen zu dürfen.

Obwohl es Düsseldorf – seit jeher durch eine innige Hassliebe mit Köln verbunden – schon aus Prinzip nicht gefallen dürfte, von der Domstadt auf den zweiten Rang verwiesen zu werden.

Wie sehr die rund 100 000 in Düsseldorf lebenden Ausländer die Stadt kulturell und wirtschaftlich bereichern, wird besonders rund um die Immermannstraße deutlich.
Hier wohnt der größte Teil der 7000 Japaner, die ein Stück asiatischen Flairs an den Rhein gebracht haben.