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Die musikalische Veranstaltungsreihe findet vom 20. Mai bis 28. Juli 2011 an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg statt.
Intendant und Geschäftsführer Thomas Wördehoff samt Team laden herzlich zu einer aufregenden Expedition ein – einer „Begegnung mit dem Fremden und überraschenden Konfrontationen mit dem scheinbar Vertrauten”.
So gestaltet sich das Programm dann auch sehr abwechslungsreich: Musiktheater, Konzerte, Literatur, Song Conversation, Lieder- und Klavierabende, Tanz, Jazz und Opern-Gala sorgen für beste Unterhaltung!

Die Internationalen Festspiele Baden-Württemberg haben ihren Ursprung in der 1931 von Wilhelm Krämer gegründeten Ludwigsburger „Mozartgemeinde”.
1952 werden die damals über das ganze Jahr verteilten Schlosskonzerte schließlich zu einer Festwoche im Sommer unter dem Namen „Ludwigsburger Schlosstage” zusammengefasst und die Konzertreihe gewinnt national wie auch international immer mehr an Bedeutung.

Im Jahr 1973 wird erstmals außerhalb des Schlosses, in der Friedenskirche Ludwigsburg, musiziert und knapp 20 Jahre später findet das erste Klassik Open-Air vor dem Seeschloss Monrepos statt.
So zeigt sich Jahr für Jahr eine interessante Vielfalt, sowohl was die Spielorte als auch was das Repertoire betrifft. 


Wie unterschiedlich die Aufführungsorte auch sein mögen, die festliche und magische Atmosphäre haben sie alle gemeinsam.
Hauptveranstaltungsort ist nach wie vor das barocke Residenzschloss Ludwigsburg.
Daneben gehören u.a. der Rittersaal der Pfarrkirche in Wolfegg, das Kloster Beuron, das Seeschloss Monrepos, das Palais Grävenitz oder die Schlosskirche in Haigerloch zu den majestätischen Spielorten.

Eingeleitet wird die Konzertreihe im Jahr 2011 im Forum am Schlosspark Ludwigsburg mit der Eröffnungsrede des innovativen Kochs und Autors Vincent Klink.
Unter der Leitung von Christian Muthspiel werden u.a. Stücke von Strawinsky, Milhaud und Ravel gespielt.
In den darauffolgenden zwei Monaten finden aber nicht nur klassischen Darbietungen statt.

So rezitieren zum Beispiel Fritzi Haberland und Norbert Lammert aus den Briefen Heinrich von Kleists und Bill Frisell und Sam Anmidon nehmen die Besucher mit ihren Gitarren im Rahmen des American Roots Projekts mit auf eine Reise zu den Wurzeln amerikanischer Volksmusik.
Außerdem wird Gypsy Jazz vom Diknu Schneeberger Trio oder das Theaterstück "Ich erfand Karl May" von Thomas Thieme zum Besten gegeben.

Das bunte Programm endet schließlich mit dem Schlusskonzert mit Werken von Beethoven und Christou, das wie das Eröffnungskonzert im Forum am Schlosspark stattfindet.
Die Leitung übernimmt Michael Hofstetter, der seit 2005 Chefdirigent von Chor und Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele ist.
Dieses einzigartige Ambiente sollte man mindestens einmal miterelebt haben!