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Velvet

Vor über 30 Jahren begann eine Ära, die auch Frankfurt revolutionieren sollte: Am 26. April 1977 öffnete das legendäre „Studio 54” in New York seine Pforten. Kein Jahr später eröffnete ausgerechnet in Frankfurt in den Katakomben des Flughafens die erste Diskothek nach amerikanischem Vorbild, das „Dorian Gray”.
Und was in Manhattan funktionierte, sollte in Mainhattan nicht minder erfolgreich werden. Lange vor „Saturday Night Fever” wurde ein Lebensgefühl geboren, das sich in Frankfurts Clubszene bis heute erhalten hat.

Mehr noch, die Club-Szene der Mainmetropole wurde zum Vorreiter, zur Keimzelle einer Bewegung, die in den 90er Jahren, dem Jahrzent der elektronischen Musik, die Clublandschaft revolutionierte.
Sogar der Name „Techno” ist eine ureigene Frankfurter Erfindung. Schon in den 80er Jahren wurden in einem kleinen Plattenladen am Frankfurter Hauptbahnhof Musiktitel mit elektronischer Musik unter dem Genrenamen „Techno” abgelegt.
Wer hätte damals gedacht, dass hier in Zukunft die Avantgarde der Szene beheimatet sien würde?
Als berühmtester Vertreter seiner Branche gilt Sven Väth, Urgestein der Techno-Szene und aktuell mit einer der Top-Locations, dem „Cocoon”, in der Stadt vertreten. Frankfurt hat aber auch andere Facetten, die bunter nich sein könnten.

Große trendige Clubs wie das „King Kamehameha” oder der originelle Kellerclub „Cooky´s” konkurrieren mit Rockclubs wie dem „Batschkapp” um die Gunst eines von der Vielfalt der Szene verwöhnten Publikums.
Mit dem 2009 eröffneten „Nu Soul” ist eine weitere Top-Adresse hinzugekommen, die Frankfurts Nachtschwärmern die Wochenenden in Zukunft versüßen dürfte.
Hier wird zu „Music With Attitude” jenseits des Mainstreams getanzt: Groovige Urban-Sounds mit internationalem Flair sind die Philosophie.
Wohin es einen aber auch verschlägt – in Frankfurt ist immer was los.
Mit den Worten von Sven Väth: „The Message is Gude Laune, Alda!” Dem können wir nur zustimmen: Viel Spaß in Frankfurt bei Nacht!