berlinhbf2.jpgIm Mai 2006 startete das neue Bahnverkehrskonzept für Berlin und die Hauptstadtregion. Im Zuge dieses Systems wurde auch der neue Berliner Hauptbahnhof, an dessen Stelle sich bis dahin der Lehrter Bahnhof befand, eingeweiht. Bereits im Jahr darauf (2007) wurde er mit dem Titel „Bahnhof des Jahres“ ausgezeichnet, das Konzept scheint also aufgegangen zu sein. Dafür sprechen auch die 300 000 Reisenden und Besucher, die sich täglich am Hauptbahnhof einfinden. Die Bahnkunden schätzen am neuen System vor allem die kürzeren Reisezeiten durch den 90-Sekundentakt, in dem die Züge in alle Himmelsrichtungen starten.


Als einer der größten und modernsten Kreuzungsbahnhöfe Europas beeindruckt der Berliner Hauptbahnhof aber nicht nur durch Leistungsfähigkeit, sondern auch durch seine Optik: Die von Meinhard von Gerkan entworfene Architektur des Gebäudes ist großzügig und lichtdurchflutet. Die 321 Meter lange, gläserne Halle verläuft in Ost-West-Richtung und wird in Nord-Süd-Richtung von der 160 Meter langen und 40 Meter breiten Bahnhofshalle gekreuzt.
Mit der Inbetriebnahme der Nord-Süd-Verbindung, des Hauptbahnhofs, der Fernbahnhöfe Südkreuz und Gesundbrunnen sowie der drei Regionalbahnhöfe Potsdamer Platz, Lichterfelde Ost und Jungfernheide hat die Bahn eines der größten Bauprojekte in der deutschen Eisenbahngeschichte abgeschlossen.

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