Öffentlicher Berliner Nahverkehr: Das ABC der Waben und Zonen

straenbahn.jpgIn einem Stück verlegt, würden die Schienen des öffentlichen Berliner Nahverkehrs von der Spree-Metropole bis zur Zugspitze reichen. Und wo keine Schienenfahrzeuge verkehren, da steigt der Berliner in den Bus oder auf eine Fähre. Für den größten Teil des öffentlichen Verkehrs sind zwei Unternehmen verantwortlich: die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die 10 U-Bahn-, 22 Straßenbahn-, 149 Bus- sowie 6 Fährlinien betreiben und die S-Bahn Berlin GmbH mit 15 S-Bahn-Linien.

Der Berliner Hauptbahnhof – das Drehkreuz Europas

berlinhbf2.jpgIm Mai 2006 startete das neue Bahnverkehrskonzept für Berlin und die Hauptstadtregion. Im Zuge dieses Systems wurde auch der neue Berliner Hauptbahnhof, an dessen Stelle sich bis dahin der Lehrter Bahnhof befand, eingeweiht. Bereits im Jahr darauf (2007) wurde er mit dem Titel „Bahnhof des Jahres“ ausgezeichnet, das Konzept scheint also aufgegangen zu sein. Dafür sprechen auch die 300 000 Reisenden und Besucher, die sich täglich am Hauptbahnhof einfinden. Die Bahnkunden schätzen am neuen System vor allem die kürzeren Reisezeiten durch den 90-Sekundentakt, in dem die Züge in alle Himmelsrichtungen starten.

Berlins Flughäfen: Aus drei mach eins

flghfschoenefeld.jpgWer in Berlin in die Luft gehen will, hat derzeit noch die Wahl zwischen dem innerstäd­tischen Airport in Tegel und dem Flughafen Schönefeld, der direkt hinter der Stadtgrenze im Land Brandenburg liegt. Der dritte im Bunde, der traditionsreiche Flughafen Tempelhof, wo während der Berlin-Blockade durch die Sowjet­union 1948/49 die berühmten Rosinenbomber mit Verpflegung und Gütern für die Westberliner landeten, schloss am 31. Oktober 2008 seine Pforten.