energie_power_orange__dt_7449322© Blueximages | Dreamstime.comStrom, Gas und Wasser werden in erster Linie von drei verschiedenen Unternehmen in die Berliner Haushalte geliefert – von der Vattenfall Europe Berlin, die aus der 1884 gegründeten Berliner Elektrizitätswerke AG (Bewag) hervorgegangen ist, der Berliner Gaswerke AG (GASAG) und den Berliner Wasserbetrieben.

Es gibt also keine Stadtwerke, die eine Rundumversorgung aus einer Hand anbieten.

Schreibtischlampe oder Toaster werden in einem Großteil der Berliner Haushalte mit elektrischem Strom von der Vattenfall Europe Berlin betrieben, die in der Hauptstadt etwa 1,6 Millionen Kunden versorgt.


Nach der Liberalisierung des Marktes kann man seinen Strom natürlich auch in Berlin von vielen anderen Anbietern wie etwa Yello Strom oder der überwiegend in den neuen Bundesländern aktiven E.ON edis AG beziehen. Mit zu 100 Prozent umweltfreundlichem Strom werben zum Beispiel Greenpeace Energy mit Sitz in Hamburg, Deutschlands größter unabhängiger Energieversorger LichtBlick oder die Naturstrom AG.

Wer seine Wohnung mit Erdgas heizt, ist mit großer Wahrscheinlichkeit Kunde bei der Berliner Gaswerke Aktien­gesellschaft (GASAG), deren erste Gaslaternen schon 1847 die Innenstadt erhellten. Heute versorgt die GASAG über 620 000 Kunden.

Erdgas-Liebhaber können sich von der GASAG zudem nicht nur in der Wohnung, sondern auch im Straßenverkehr beliefern lassen: Seit 2001 hat die GASAG in Berlin ein flächendeckendes Erdgastankstellennetz aus inzwischen 14 Stationen aufgebaut. Etwa 3 600 angemeldete Erdgasfahrzeuge verbessern mitt­lerweile die Luft der Hauptstadt.

Den Durst der Einwohner löschen die Berliner Wasserbetriebe, die 3,7 Millionen Menschen in Berlin und Umgebung mit Trinkwasser versorgen und deren Abwasser entsorgen. Etwa 0,3 Cent kostet ein Liter Trinkwasser zurzeit, da kann kein Wasser aus dem Supermarkt mithalten – zumal das Berliner Leitungswasser bedenkenlos sogar zur Nahrungsmittelzubereitung, auch für Säuglinge, verwendet werden darf.